Flughafensicherheit im Wandel

06.03.2017

Die Luft- und Flughafensicherheit ist enormen Zwängen und nicht unerheblicher öffentlicher Aufmerksamkeit ausgesetzt. Sicherheitskräfte sind für die Überwachung und den Schutz weitläufiger und vielgestaltiger Areale verantwortlich, während Flughafenbetreiber Sicherheits-, Betriebs-, und Wirtschaftlichkeitsanforderungen miteinander in Einklang bringen müssen - nicht zuletzt um Gewinne zu erwirtschaften.

Passagiere vom Check-in bis zu ihren Sitzen im Flugzeug zu schleusen – ohne dabei Engpässe zu erzeugen – und zugleich ein angenehmes, attraktives Fluggasterlebnis zu gewähren, ist ein Drahtseilakt.

In dieser Ausgabe unserer Reihe „The Interview Room“ sprechen wir mit Chris Bishop, Leiter der internationalen Geschäftsentwicklung und Luftfahrtbranchenexperte bei Synectics. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Flughafensicherheit und Überwachungstechnologien an neue Herausforderungen anpassen.

Herr Bishop, was macht Flughäfen im Hinblick auf Sicherheit so besonders?

Die Grundanforderung an Flughäfen ist einfach: Ohne Zwischenfälle das Starten und Landen von Flugzeugen zu ermöglichen, und dabei die Sicherheit von Passagieren und Mitarbeitern zu gewährleisten.

Über diese Basisfunktion hinaus wird es jedoch kompliziert. Sicherheitskräfte und Grenzkontrollorgane handeln im strengen Rahmen gesetzlicher Vorschriften und Regeln. Dazu kommen die Berücksichtigung des Einzelhandels am Flughafen und die Bedürfnisse der effizienten Gepäckabfertigung, der Zollbehörden, sowie einer ganzen Reihe weiterer Akteure, die zum reibungslosen Betrieb beitragen. Daraus ergibt sich ein komplexes System, das den Flughafen zu einer der anspruchsvollsten Sicherheitsumgebungen überhaupt macht.

Workflows: Kritische Entscheidungen schnell treffen

06.03.2017

In Sicherheitssystemen für komplexe Umgebungen - etwa Flughäfen, Rechenzentren, Kasinos oder Häfen - sind eine straffe Einsatzorganisation und effektive Entscheidungsprozesse wichtig, um den ungestörten Betrieb des geschützten Objektes zu ermöglichen und die Sicherheit von Menschen und Anlagen zu gewährleisten.

Die Zusammenführung und Analyse von Daten aus einer ganzen Reihe kritischer Systeme ist dazu besonders wichtig und wird heutzutage durch integrierte Leitstellensoftware erleichtert. Diese nimmt verschiedenartige Datenströme entgegen, arbeitet sich durch die Daten, findet einzelne Ereignisse oder Kombinationen, die genauer untersucht werden sollten, und macht Disponenten automatisch auf diese aufmerksam.

Wie aber wird aus diesem Wissen um potentielle Gefahren dann strukturiertes Handeln? Die Antwort liegt zunehmend in der cleveren Nutzung automatisierter und interaktiver Workflows. David Aindow aus der Produkt- und Technologieentwicklung bei Synectics steht uns zum Thema Frage und Antwort.

Herr Aindow, fangen wir einmal bei den Grundlagen an: Was ist ein “Workflow” denn genau?

In Kontext von Leitstellen- und Sicherheitsmanagementsoftware ist ein Workflow ein Leitfaden für die Entscheidungsfindung.

Intelligent integrierte Leitstellenlösungen können so programmiert werden, dass sie in den Daten nach verdächtigen Ereignissen Ausschau halten und dann Benachrichtigungen an das Leitstellenpersonal senden. Das System wertet Daten in Echtzeit aus und kann so konfiguriert werden, dass es spezifische Gefahren direkt mit den richtigen Abläufen oder Einsatzplänen assoziiert. So werden automatisch Bildschirmanweisungen generiert, die Disponenten ordnungsgemäß durch die richtigen Schritte und Maßnahmen führen.

Integrierte Überwachung: Stationen, Fahrzeuge und Menschen effektiv schützen

12.09.2016

Lösungen zur schnellen Gefahrenmeldung und -abwehr auf der InnoTrans 2016

Sicherheitsanforderungen im öffentlichen Personenverkehr sind im Wandel begriffen. Neue Bedrohungsszenarien verlangen nach verlässlicher Gefahrenerkennung und schneller, koordinierter Abwehr - auch über Verkehrssystemgrenzen hinweg und unter Einbeziehung verschiedenster Akteure, von Verkehrsunternehmen und Bahnhofsaufsicht bis hin zu den Einsatzkräften.

Ermöglicht wird dies zunehmend von integrierten Leitstellensystemen, die visuelle, akustische und numerische Daten zusammenführen, in einem Lagebild verdichten, bei Lagebeurteilung und Einsatzbearbeitung helfen, sowie Akteure vernetzen und mit den richtigen Informationen versorgen. Die Einsatzdokumentation findet dabei automatisch im Hintergrund statt.

Synectics wird sich auf der InnoTrans 2016 ganz dem Thema Integration im Bereich Sicherheit von Verkehrssystemen widmen und auch Lösungen für den effektiven Umgang mit neuen Bedrohungsszenarien vorstellen.

Besucher am Stand (Halle 4.1, Stand 310) können mit der von Synectics entwickelten Leitstellenplattform Synergy 3 verschiedene Situationen und Szenarien durchspielen und so die Technologie am konkreten Beispiel kennenlernen.

Aus Indanet wird Synectics Germany

23.02.2016

Fünf Jahre nach der Übernahme durch die börsennotierte Synectics PLC hat sich Indanet, der Spezialist für Verkehrsnetztechnologie, jetzt dem Markenverband der Gruppe angeschlossen und seinen eingetragenen Firmennamen zu Synectic Systems GmbH geändert hat.

Das in München ansässige Unternehmen wird in Zukunft kurz als „Synectics Germany“ firmieren.

IP-Video von Indanet ab sofort im Linienbetrieb der Berliner U-Bahn

21.09.2015

Mit einer Flasche Berliner Weiße hat der Berliner Regierende Bürgermeister Michael Müller am 2. September 2015 die IK-Züge der neuen U-Bahn für das Berliner Kleinprofilnetz auf den Namen „Icke“ getauft.

Foto der Avenio-Tram, Foto: C. Müller

Neue Trams für München – mit Video von Indanet

17.09.2015

Siemens steht vor dem Abschluss eines größeren Straßenbahnauftrages durch die MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft).

München. Wie der Betreiber MVG am 15.09.2015 mitteilt, habe Siemens die beste Bewertung bekommen. Beschafft werden sollen zunächst 22 Bahnen vom Typ Avenio, je neun zweiteilige und dreiteilige und vier vierteilige Züge. Der Auftragswert liegt einschließlich von Beistellteilen bei 70 Mio. EUR.

Synergy 3 jetzt mit Swyx: Leitstellen- und Gefahrenmanagementsoftware integriert IP-Telefonie

07.09.2015

München, September 2015. Synergy 3, die integrierte Sicherheits- und Leitstellenmanagementplattform von Synectics, ist ab sofort vollständig mit der Telefonie- und Kommunikationssoftware des Dortmunder Unternehmens Swyx integriert. So können Disponenten als Teil der Einsatzbearbeitung direkt aus der Leitstellen- und Gefahrenmanagementplattform heraus Anrufe tätigen und entgegennehmen.

Der Jakarta International Airport entscheidet sich für Synergy 3

26.03.2015

Einer der weltweit meist frequentierten Flughäfen hat Synectics' Synergy 3 Leitstellenplattform als integrierte Lösung für das Sicherheitsmanagement des neuen Terminals 3 gewählt.

Weiterlesen auf synecticsglobal.com... (englisch)

Tschechischer Bahnhersteller erteilt Indanet Auftrag

01.12.2014

Das Fahrzeugnetzwerk in den neuen Fahrzeugen für einen regionalen Bahnbetreiber in Bayern kommt von Indanet.

Die S-Bahn sollte von der BVG lernen

20.08.2014

Im Vergleich zu den Berliner Verkehrsbetrieben ist die S-Bahn auf der Stufe eines Entwicklungslandes. Ein interessanter Kommentar im Berliner Tagesspiegel: zum Artikel...